Metadata: Waffen der Negersoldaten auf der Goldküste in Oberguinea
Bild-Objekt
- Title:
- Waffen der Negersoldaten auf der Goldküste in Oberguinea (Fingierter Titel)
- Enthalten in:
- Bilder mit lehrreich unterhaltenden Erzählungen, welche Kinder auf eine anschauliche und leichte Art mit den Gebräuchen und Sitten fremder Völker, den vorzüglichsten Gewächsen, Thieren und andern Merkwürdigkeiten jener Länder bekannt machen sollen. Jena 1826. 2/3 (OPAC) - (Weitere Abbildungen)
- Ansicht der vollständigen Seite:
- - in PICTURA
- Copyright:
- Public Domain. Gemeinfrei. - Keine Urheberrechte mehr vorhanden.
- In-, An- und Beischriften:
- - Tab. I. pag. 3. 5. (Inschrift)
- Originale Beschreibung:
- Ein Lieutenant trägt einen Säbel und nur selten ein Gewehr. Dieser Säbel muß im Lande nach ihrer eigenen Art gemacht seyn; denn diejenigen, welche aus Europa kommen achten sie gering, daß sie zu nichts brauchen, als Holz damit zu fällen. Gemeiniglich hat er eine sichelförmige Figur und ist wie ein Hackmesser gestaltet. Am Ende ist er zwey bis drey Hände breit, aufs längste drey bis vier Spannen lang, und an der spitze gekrümmt. Diese Säbel sind sehr stark, aber meist so stumpf, daß verschiedene Hiebe erfordert werden, einen Kopf abzuhauen. Die Schneide ist oft ausgekerbt, wie eine Säge. (Man sehe die fünfte Abtheilung der ersten Kupferplatte bey S. 3 lit. a. und b.) [...] Ihre Dolche sind eine Elle lang und vier Finger breit, mit hölzernen Griffen, die mit Golde, oder mit der Haut eines Fisches, die sie höher als Gold schätzen, überzogen sind. Die Knöpfe der Dolche und Säbel sind mit Tyger = oder Affenkä Die Assagayen oder Sagayen sind von zweyerley Art. Die kleinen sind eine oder anderthalb Ellen lang und sehr dünne; diese werfen sie wie Pfeile. Die großen sind noch einmahl so lang und stark, und oben mit Eisen wie ein Spieß beschlagen. Diese größern gebrauchen sie statt des Säbels. (Auf der fünften Abtheilung der ersten Platte, S. 3 ist bey c. eine Sagaye und bey d. ein Dolch abgebildet.)
- Referenz:
- Bilder mit lehrreich unterhaltenden Erzählungen, welche Kinder auf eine anschauliche und leichte Art mit den Gebräuchen und Sitten fremder Völker, den vorzüglichsten Gewächsen, Thieren und andern Merkwürdigkeiten jener Länder bekannt machen sollen. Jena 1826. S. Ein Lieutenant trägt einen Säbel und nur selten ein Gewehr. Dieser Säbel muß im Lande nach ihrer eigenen Art gemacht seyn; denn diejenigen, welche aus Europa kommen achten sie gering, daß sie zu nichts brauchen, als Holz damit zu fällen. Gemeiniglich hat er eine sichelförmige Figur und ist wie ein Hackmesser gestaltet. Am Ende ist er zwey bis drey Hände breit, aufs längste drey bis vier Spannen lang, und an der spitze gekrümmt. Diese Säbel sind sehr stark, aber meist so stumpf, daß verschiedene Hiebe erfordert werden, einen Kopf abzuhauen. Die Schneide ist oft ausgekerbt, wie eine Säge. (Man sehe die fünfte Abtheilung der ersten Kupferplatte bey S. 3 lit. a. und b.S. Die Assagayen oder Sagayen sind von zweyerley Art. Die kleinen sind eine oder anderthalb Ellen lang und sehr dünne; diese werfen sie wie Pfeile. Die großen sind noch einmahl so lang und stark, und oben mit Eisen wie ein Spieß beschlagen. Diese größern gebrauchen sie statt des Säbels. (Auf der fünften Abtheilung der ersten Platte, S. 3 ist bey c. eine Sagaye und bey d. ein Dolch abgebildet.
- Size:
- 61 x 32 mm
- Persistent identifier:
- 12162_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de
- PPO-ID (2000-2020):
- b0002578berl
- Global Object-ID:
- 12162_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de
Entstehung
- Jahr:
- 1826
- Epoch of the publication:
- 19. Jahrhundert
Technik
- Material:
- schwarze Druckfarbe
